Rollstuhl-Basketball – „das rollende Klassenzimmer“

Bewegte und gelebte Inklusion

Die Rollstuhl-Basketballer des RSC Osnabrück waren am 11.03.2019 mit ihrem Projekt „Das rollende Klassenzimmer“ an der IGS Fürstenau zu Gast. Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 7 und 9, des WPB Sport des Jahrgangs 10 sowie dem Basketball-Oberstufenkurs wurde der ultimative Inklusionssport hier nähergebracht.

Zunächst einmal stand das Kennenlernen des Sportgeräts Rollstuhl auf dem Programm. Lenken, Beschleunigen und Bremsen wurde in einem Parcours begeistert geübt. Anschließend wurde das Dribbeln und Passen erprobt. „Das Fahren im Rollstuhl und gleichzeitig den Basketballsport auszuüben ist zwar zunächst ungewohnt“, bemerkte der Referent Dennis Nohl, „aber die Schüler finden sich in der Regel schnell zurecht.“ So ist am Ende der Doppelstunden jeweils schon ein richtiges Basketballspiel möglich gewesen.

Besonders ist der Sport „Rollstuhl-Basketball“, da hier sowohl Menschen mit als auch ohne Einschränkungen miteinander denselben Sport betreiben. „Ob man nun ‚Rollifahrer‘ oder ‚Fußgänger‘ ist, hier verfolgen alle gemeinsam die gleiche Passion. Etwaige Einschränkungen treten in den Hintergrund, und was zählt, ist der Erfolg und Spaß im Team“, so Nohl, der erst kürzlich zum Jugendnationaltrainer im Rollstuhlbasketball berufen wurde.

Obwohl manche Schüler sich erst an den Rollstuhl gewöhnen mussten, hatten alle großen Spaß und haben Basketball einmal anders erlebt. Überraschend war für viele, dass der Sport so anstrengend ist und man manchmal sogar im Training Liegestütze im Rollstuhl machen muss. Rollstuhlbasketball ist eben nicht nur ein Sport für Menschen mit und ohne Behinderungen, sondern auch vor allem eines: Leistungssport!

 

Rollstuhlbasketballer des RSC Osnabrück mit dem 10er WPB Sport und der Klasse 9.4 (Foto: A. Munk).

Hier können Sie sich das Video „Rollstuhlbasketballer in Aktion“ (Größe: ca. 61 MB) herunterladen. Zum Betrachten benötigen Sie einen Videoplayer auf Ihrem Computer.