Schulsanitätsdienst an der IGS Fürstenau – sofort einsatzbereit

von Jürgen Schwietert (Bersenbrücker Kreisblatt)

An der IGS Fürstenau gibt es derzeit 20 Schulsanitäter

Ausbilder Lars Lohbeck (rechts) zeigt den Schülerinnen und Schülern die Herz-Lungen-Wiederbelebung, geübt an Anne (Foto: Jürgen Schwietert).

Was muss ich beachten, wenn ich eine nicht ansprechbare Person auffinde? Atmet sie noch? Wenn ja, dann ist die stabile Seitenlage gefordert. Wenn nicht, dann ist umgehend die Herz-Lungen-Wiederbelebung gefragt. Wie Erste Hilfe in der Praxis angewendet wird, zeigte Rettungssanitäter Lars Lohbeck von den Maltesern aus Alfhausen einer Gruppe von jungen Leuten in der IGS Fürstenau. Dort engagiert er sich im Schulsanitätsdienst.

Lars Lohbeck machte deutlich, dass die Erste-Hilfe-Ausbildung inzwischen einem fest vorgegeben Lehrplan folgt und mit einer entsprechenden theoretischen und praktischen Prüfung endet. Die Ausbildung umfasst 45 Stunden.

Zur Herz-Lungen-Wiederbelebung, die Thema in der IGS war, gehört die Herzdruckmassage und die Atemspende. Wie dieses richtig gemacht wird, lernten die Teilnehmer an Dummy „Anne“. Weitere Lernfelder waren die Absetzung eines Notrufes, die Animation Umstehender zur Mithilfe, aber auch die Erstversorgung von Wunden und Brüchen sowie die Immobilisierung der Halswirbelsäule.

In der IGS sind derzeit 20 Schulsanitäter aktiv, die bei kleineren Verletzungen oder Unwohlsein von der Schulverwaltung über ein ein Notfallsanitäter-Handy alarmiert werden. „Die Ausbildung zum Schulsanitäter beginnt in der achten Jahrgangsstufe. Bis zur zwölften Klasse bleiben sie in der Regel dabei“, so Bianka Maria Schüring. Die IGS-Lehrerin ist für den Schulsanitätsdienst zuständig.