IGS Fürstenau auf dem Ryan International Children’s Festival in Neu-Delhi

Die Mitglieder der Zirkus-AG der IGS Fürstenau, die vom 12. bis zum 18. Dezember am großen Ryan International Childrens Festival in Neu-Delhi teilnehmen, sind in Indien angekommen und melden sich mit einem ersten Bericht zu Wort.

Seit dem 14. Dezember nimmt die Fürstenauer Gruppe für fünf Tage an dem Festival teil, bei dem 15 000 Kinder und Jugendliche aus 20 Nationen mitwirken. Untergebracht sind die Mitglieder der Zirkus-AG in ausgesuchten Gastfamilien von Schülern der Ryan International School in Faridabad und Mayur Vihar (Neu-Delhi), die das Festival unter der Regie von Utkarsh Marwah, dem Festival-Direktor, veranstalten.

Der beruflich als Eventmanager tätige Inder war es auch, der dafür sorgte, dass die Zirkus-AG-Mitglieder der IGS Fürstenau nun nach Neu-Delhi gereist sind. Utkarsh Marwah, der inzwischen im niederländischen Enschede lebt, war in diesem Sommer beim Tag der Niedersachsen zu Gast und sah die Aufführung des IGS-Zirkus. Er war so begeistert, dass er die Schule animierte, sich für das Ryan International Children’s Festival zu bewerben. Obwohl die Frist recht kurzfristig war, legte sich die IGS ins Zeug und erhielt den Zuschlag.

Die IGS-Schüler im Alter von 13 bis 18 Jahren werden von drei Betreuern begleitet: dem IGS-Lehrer Philip Müller, der pädagogischen Mitarbeiterin Annette Schüler und Karl-Ernst Brockhaus, dessen Tochter ebenfalls mitfährt und der als Arzt der Reisegruppe zusätzliche Sicherheit gibt.

Die ersten Eindrücke der Fürstenauer Reisegruppe beschreibt Philip Müller so: Auch wenn den Fürstenauern die Verschmutzung der Umwelt, das Chaos im Straßenverkehr und die unverkennbare Armut weiter Teile der Gesellschaft nicht verborgen blieben, überwiege in den ersten Tagen eindeutig die Freude am Neuen. Die Jugendlichen lernten in den Familien und in der Schule die vielfältige Kultur Indiens unmittelbar kennen und seien überwältigt von der Gastfreundschaft der indischen Familien sowie dem interkulturellen Austausch.

An den Aufführungsorten „Talkatora Stadium“ und „National Bal Bhavan“ werden über 300 Aufführungen unter dem Motto „Generation Equal“ präsentiert. Das Ziel des Festivals ist es, Kinder und Jugendliche zu ermutigen, stereotype Geschlechterrollen weltweit abzubauen. Bei den Workshops und Aufführungen kommen sich die Schüler näher, tauschen sich aus und lernen so voneinander. pm/ugh